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9 Milliarden in 10 Jahren für Niedersachsen

Veröffentlicht am 1. September 2019

Viele Stadtbewohner entscheiden sich daher bewusst für einen neuen Lebensstil mit Ruhe auf dem Land und Nähe zur Natur.

Die Hauseigentümer in Niedersachsen haben in den zurückliegenden 10 Jahren die KfW-Programme „Energieeffizient Bauen & Sanieren“ immer stärker in Anspruch genommen. Seit dem Jahr 2017 liegt die Zahl der Förderzusagen für Neubauten sogar über dem Bundesdurchschnitt. Insgesamt wurden Zusagen in Höhe von rund 9 Mrd. Euro erteilt. Das ergab eine aktuelle Auswertung der KEAN. Ausgewertet wurden Förderreporte der KfW für die Jahre 2009 bis 2018.

Bei der regionalen Verteilung der Mittel aus den verschiedenen Programmen ergibt sich für Niedersachsen zwar ein recht uneinheitliches Bild. Klar ist aber, dass die Neubauförderung mit rund 6 der 9 Mrd. Euro dominiert. Die Zahlen machen deutlich, dass viele Bauherren die Förderung attraktiv finden und die Vorteile eines energieeffizienten Neubaus nutzen wollen – wohlige Wärme im Winter, niedrige Heizkosten und im Sommer angenehme Temperaturen.

Regionale Verteilung mit Schwerpunkten

Die höchsten Darlehnsvolumen pro Einwohner, insbesondere im Neubauprogramm 153, wurden in den Städten Oldenburg und Wolfsburg sowie in den Landkreisen Vechta, Stade, Grafschaft Bentheim, Emsland, Harburg und Lüneburg zugesagt. In anderen Regionen liegt bei insgesamt geringerem Fördervolumen pro Einwohner der Anteil der Sanierungsprogramme (151 und 152) höher. Zu diesen Regionen zählen die Landkreise im Süden Niedersachsens, wie Goslar, Göttingen, Holzminden, Hameln-Pyrmont, Hildesheim und Salzgitter sowie im Nordwesten die 3 Landkreise Friesland, Wilhelmshaven und Wesermarsch.

Fazit

Ob nun Sanierung oder Neubau: Die Auswertung macht deutlich, dass die Verbesserung der Energieeffizienz unserer Wohngebäude nicht nur ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz und zur Energiewende ist. Investitionen in die Gebäudeenergieeffizienz stärken auch die regionale Wirtschaft. Das Fördervolumen von rund 9 Mrd. Euro ist für sich schon ein großer Betrag, der vorwiegend vor Ort investiert wird. Die tatsächlich investierte Summe dürfte sehr viel größer sein – denn die Kredite decken die Investitionen nur zum Teil ab. Und längst nicht immer werden KfW-Kredite in Anspruch genommen.

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