11. Internationales BUILDAIR-Symposium

Aktuelle Erkenntnisse und Entwicklungen

Veröffentlicht am 1. Mai 2019

Alle 2 Jahre führt das Branchenereignis Messteams, Planer, Handwerker, Architekten und Energieberater zusammen. Auch 2019 werden aktuelle Entwicklungen und neue Erkenntnisse rund um Luftdichtheit, Thermografie und Lüftung im Fokus stehen. (Foto: BUILDAIR)

Die Deutsche Energieagentur (dena) hat das 11. Internationale BUILDAIR-Symposium in die Liste der anerkannten Weiterbildungsveranstaltungen aufgenommen. Das Branchentreffen am 24. und 25. Mai 2019 in Hannover wartet wieder mit einem spannenden Vortragsprogramm auf. Ergänzt wird die Veranstaltung durch eine themenbezogene Fachausstellung, bei der wieder viele namhafte Unternehmen ihre neusten Produkte präsentieren.

Wer von der ersten bis zur letzten Minute am 11. Internationalen BUILDAIR-Symposium teilnimmt, der kann sich dafür jeweils 16 Unterrichtseinheiten für Wohngebäude, Nichtwohngebäude und für die Beratung im Mittelstand für seinen Eintrag in der Energieeffizienz- Expertenliste gutschreiben lassen. Alle 2 Jahre führt das Branchenereignis Messteams, Planer, Handwerker, Architekten und Energieberater zusammen. Auch 2019 werden aktuelle Entwicklungen und neue Erkenntnisse rund um Luftdichtheit, Thermografie und Lüftung im Fokus stehen. So beschäftigen sich am ersten Tag mehrere Vorträge mit der Luftdichtheitsmessung an speziellen Gebäudetypen. Søren Peper erläutert klare und begründete Handlungsanweisungen für die Luftdichtheitsmessungen von Hochhäusern unter Berücksichtigung der besonderen Anforderungen der Gebäudehöhe. Welche Herausforderungen bei Luftdichtheitsmessungen an Verbrauchermärkten und Bürogebäuden von den Messtechnikern zu bewältigen sind, zeigt der Vortrag von Torsten Bolender. Dr. Jiří Novák stellt eine Studie vor, in der untersucht wurde, wie sich die Luftdichtheit von Passivhäusern im Laufe eines Jahrzehnts entwickelt hat und wie die Haltbarkeit des Luftbarrieren-Systems zu bewerten ist.

Am zweiten Tag wird sich ein Themenblock Restleckagen in der Gebäudehülle zuwenden: Unter anderem wird Prof. Hartwig Künzel darüber sprechen, wie der Feuchteeintrag durch leckagebedingte Kriechströmungen in Abhängigkeit von Aufbau, Druckdifferenz und Leckageposition lokalisiert und quantifiziert werden kann. Gleich 2 Vorträge beschäftigen sich mit der Vermeidbarkeit von Leckagen: Dr. Klaus Vogel betrachtet ausgehend von Befragungsergebnissen zur Vermeidbarkeit von 10 speziell ausgewählten primären Leckagen das technische Anforderungsniveau. Daran anschließend wird RA Ulf Köpcke die relevanten juristischen Aspekte darstellen und kommentieren. Zukunftsfähige Gebäude brauchen langlebige (Bau-) Produkte und kompetente Dienstleistungen. Deshalb wird auch dieses Symposium durch eine Fachausstellung ergänzt, in der sich die Teilnehmer über neue und bewährte Produkte rund um Luftdichtheit, Lüftung und Thermografie informieren können. Und beim abendlichen Conference Dinner lassen sich die tagsüber begonnenen Gespräche vertiefen – und dabei vielleicht auch neue Ideen und gemeinsame Projekte kreieren. Der Teilnahmepreis konnte auf dem gewohnt niedrigen Niveau gehalten werden. Organisiert wird das Branchentreffen wieder vom Energie- und Umweltzentrum am Deister (e.u.[z.]).

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