Fassadensanierung in Hannover

Anspruchsvoller Materialmix

Veröffentlicht am 1. September 2019

Bei der Sanierung der Fassade eines Wohnhauses in Hannovers „Sonnenweg“ wurde ein anspruchsvoller Materialmix umgesetzt. Dies war möglich, weil alle Materialien von nur einem einzigen Systemlieferanten bezogen wurden. (Foto: Christoph Gebler / Sto SE & Co. KGaA)

Mehrere Dämmstoffstärken und unterschiedliche Putzoberflächen, kombiniert mit Klinker sowie Gesimsbändern aus Verolith: Der gestalterische Anspruch an das Sanierungsprojekt „Sonnenweg“ in Hannover war sehr hoch. „Wir haben unser ganzes handwerkliches Können richtig ausgespielt“, sagt Ulrich Temps von der temps GmbH Malereibetriebe aus Neustadt a. Rbge, „und gezeigt, was mit WDVS (Wärmedämm-Verbundsysteme) alles möglich ist.“

Bei der Sanierung einer Wohnhausfassade in Hannover setzte der Malerbetrieb auf Handwerksqualität und aufeinander abgestimmte Materialien von Sto. Ziel des Bauherren war es, den Energieverbrauch zu senken und das Gebäude optisch aufzuwerten. btp Architekten (Hannover) entwarfen hierfür eine vielfältig gegliederte Fassade aus unterschiedlichen Materialien: Auf das mineralische Wärmedämm-Verbundsystem (StoTherm Mineral) kamen Klinkerriemchen, dunkle fein gefilzte Putzflächen, gestrichen mit einer wärmereflektierenden Farbe (StoColor X-black), ein heller, grober Fassadenputz, gestaltet mit einer horizontalen Besenstrichstruktur sowie massive mineralische Fassadenelemente.

Diese Fassadenvielfalt konnte laut Geschäftsführer Ulrich Temps mit der „für den Handwerker notwendigen Sicherheit“ problemlos realisiert werden, weil die Materialien „von einem einzigen Systemlieferanten“ bezogen wurden. Auch Bauleiter Kay Faulhaber betont, dass die anspruchsvolle Detail- und Anschlussplanung von der engen Zusammenarbeit zwischen Handwerker und Hersteller profitierte: „Wir haben Gesimsübergänge und Dämm-Versprünge anhand von Standard- sowie Sonderdetails und Mustern mit dem Fachberater der Firma Sto erörtert, um eine dauerhafte und handwerklich machbare Lösung zu finden.“ Die Temps-Gruppe, die aktuell mehr als 440 Mitarbeiter beschäftigt, setzt nicht nur auf projektbezogene Zusammenarbeit. Im firmeneigenen Ausbildungszentrum werden kontinuierlich alle Schritte von der Einarbeitung und der Ausbildung der Details bis hin zum System intensiv geschult.

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