VFF zum Thema Einbruchschutz

Auch die Türen müssen sicher sein

Veröffentlicht am 1. Oktober 2018

(Foto: VFF)

Einbrecher haben wieder Hochkonjunktur: Für den Einstieg ins Eigenheim sind neben den Fenstern die Haus- und Wohnungstüren besonders beliebt. Der VFF (Verband Fenster + Fassade) verrät deshalb jetzt Tipps und Tricks für sichere Häusertüren. Denn, alte Haustüren sind teilweise so leicht zu öffnen, dass bereits ein größerer Schraubendreher oder der berühmte „Kuhfuß“ reichen, um die Tür zu öffnen.

„Besser also, man rüstet auf eine einbruchsicherere Haustür um“, so Ulrich Tschorn, Geschäftsführer des VFF. Doch was macht eine sichere Haustür aus? Dazu der Experte: „Eine Haustür, die Einbrechern Paroli bietet, besteht aus verstärkten Türblättern, einem stabilen und gut verankerten Türschloss, aus Bandseitensicherungen aus Metall und aus Glaseinsätzen aus Sicherheitsglas. Dieses Paket sorgt für eine erhöhte Einbruchhemmung.“

Ergänzend gibt es Sensoren, die einen Glasbruch oder die Öffnung der Haustür melden: „Erweitert mit Kamerasystemen, modernen Fingerprint-Systemen und einer motorischen Mehrfachverriegelung wird Einbrechern das Tagwerk wirksam erschwert. Und wie sicher sollte eine Haustür von den Werten her mindestens sein? „Das wird bestimmt durch die sogenannte ‚Resistance Class‘, kurz RC. Diese war früher als Widerstandsklasse, kurz WK, bekannt. Ab einer Kennzeichnung mit RC 2 sollte es, wie bei Fenstern, auch bei Haustüren im Privathaushalt losgehen“, so Tschorn. Der Expertenrat: „Die KfW-Bank stellt lukrative Förderungen für einbruchhemmende Türen zur Verfügung.“

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