Neue Glücksbringer gesucht

Ausbildung zum Schornsteinfeger

Veröffentlicht am 1. September 2019

(Foto: Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks)

Am 15. Oktober 2019 ist „Tag des Schornsteinfegers“. Die Chancen, an diesem Tag auf einen Glücksbringer zu treffen, stehen also besonders gut. Schließlich sind die Frauen und Männer in Schwarz an diesem Tag vielerorts unterwegs. Sie informieren, beraten und sammeln Spenden für wohltätige Zwecke und zeigen ihr Handwerk zum Anfassen - während der begleitenden Aktionswoche stellen Betriebe, Innungen und Landesverbände jungen Menschen den Beruf vor.

Im Schornsteinfegerhandwerk finden Auszubildende sehr gute Aufstiegschancen und Verdienstmöglichkeiten. Nach einer 3-jährigen dualen Ausbildung arbeiten sie als Gesellen in einem der ca. 7.500 Innungsbetriebe. Möglich ist auch ein Berufsabschluss mit gleichzeitiger Fachhochschulreife. Wer möchte, kann direkt nach der Ausbildung die Meisterschule besuchen und sich nach einer erfolgreichen Prüfung selbständig machen.

Ziel vieler Schornsteinfegermeister ist und bleibt jedoch der eigene Bezirk: Alle 7 Jahre werden diese in Deutschland neu ausgeschrieben und zugeteilt. Bewerben kann sich jeder qualifizierte Schornsteinfegermeister mit Berufserfahrung. Mit dieser Regelung haben schon junge Handwerksmeister die Chance, auf einen Bezirk bestellt zu werden und im staatlichen Auftrag zu arbeiten. Interessant für (Fach-)Abiturienten sind die dualen Bachelor-Studiengänge in den Fachrichtungen Versorgungs- und Entsorgungstechnik oder Energie- und Gebäudetechnik. Sie verbinden Berufsund Ingenieursausbildung im Zeitraum von 4 Jahren.

Für alle Schulformen geeignet

Grundsätzlich bietet die Ausbildung zum Schornsteinfeger für jeden Bildungsabschluss Möglichkeiten. Die Bewerber sollten sich für Technik interessieren, Mathe, Physik und Chemie mögen sowie Spaß am Umgang mit Menschen haben. Wer dazu auch noch gerne draußen ist, keine Angst vor Höhe hat und handwerklich arbeiten möchte, ist hier genau richtig. Kontakte zu Betrieben vermitteln die Innungen vor Ort.