Energie sparen und Kosten mindern

Veröffentlicht am 1. März 2020

Raumtemperatur Soll (Grafik: Buderus)

Viele Heizungsanlagen arbeiten unwirtschaftlich. Auch Neuanlagen haben Optimierungspotenziale, welche durch bedarfsgerechte Einstellung und auch Anlagenüberwachung erzielt werden können. Wie regelmäßige Kontrollen zeigen, ist dies auch in den Beständen von Wohnungsunternehmen der Fall. Bei anstehenden Heizungsmodernisierungen und grundsätzlich im Neubau wird der Fokus künftig verstärkt auf einer optimierten Anlageneinstellung und -analyse sowie -überwachung liegen.

Zu erkennen, ob eine Heizungsanlage effizient arbeitet und wo es Einsparmöglichkeiten gibt, wird eine bundesweite Herausforderung für die kommenden Jahre und auch ein wichtiger Schritt sein, die klimapolitischen Vorgaben zu erreichen. Hierzu gehört auch, dass Heizungsanlagen regelmäßig gewartet werden sollten.

Anlagenanalyse und -überwachung hilft Energie sparen und mindert Kosten

Der Merksatz „nur wer genau weiß, wohin Energie fließt, kann seine Verbräuche senken“ klingt banal, verdeutlich jedoch die komplizierten Zusammenhänge: Da die Systeme immer komplexer werden, ist es sonst kaum mehr möglich, die Anlagen zu verstehen und auszuwerten. Konnektivität unterstützt darüber hinaus Heizungsfachfirmen im Arbeitsalltag, da die „internetfähige Heizungsanlage“ mit dem PC oder dem Smartphone des Installateurs vernetzt werden kann. Mitunter fällt selbst bei der Kontrolle von Heizungs-Neuanlagen auf, dass ihre Einstellungen nicht den Vorgaben der Wohnungsunternehmen entsprechen und sie unwirtschaftlich arbeiten.

Nur über regelmäßige Anlagenanalyse, Anlagenüberwachung und Wartungen kann festgestellt werden, ob eine neue oder auch schon länger in Betrieb befindliche Anlage optimal läuft und die erwarteten Einsparungen tatsächlich erzielt werden. Um jedoch zu gewährleisten, dass die Heizungsanlage optimal arbeitet, ist eine nur einmal im Jahr stattfindende Überprüfung zu mindernwenig. Nur was ist die richtige Herangehensweise? Wie kann eine Routine etabliert werden, die Abweichungen analysieren hilft und letztlich dazu dient, die richtige Funktionsweise von Heizungsanlagen zu gewährleisten?

Fazit: Anlagenanalyse und -überwachung

Anlagenanalyse und -überwachung ist in Zukunft unumgänglich, da die Berechnungen zur Auslegung der Wärmeerzeugeranlagen oftmals nicht stimmen, die Regelwerke zur Heizlastberechnung nicht angepasst werden und die Schere zwischen Theorie und Praxis deutlich auseinandergeht. Durch eine Anlagenüberwachung wird nicht nur Energie eingespart. Sie führt infolge des Erkenntnisgewinns und den daraus resultierenden Optimierungsschritten auch zu einer erheblichen Kostenminimierung in der Sanierungsphase. Nur ein optimal dimensionierter und auf die Bedarfe eingestellter Wärmeerzeuger bringt auch maximal mögliche Nutzungsgrade. Zusätzlich ist die Anlagenüberwachung und die regelmäßige Wartung der Heizungsanalage die Basis für einen energiesparenden Heizbetrieb bei hohem Komfort.

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