Gebündelte Kräfte für Beratungen

Veröffentlicht am 1. März 2020

Gaben auf der Baumesse B.I.G. die Kooperation bei Beratungen bekannt: Udo Sahling, Peter Heberlein, Carola Schwennsen von Fachausstellungen Heckmann als Gastgeberin, Karin Merkel und Andrea Gerhardt (beide VZN) sowie Gerhard Krenz. (Foto: Florian Arp)

Um möglichst viele Hauseigentümer in der Region Hannover beraten zu können, haben die Klimaschutzagentur Region Hannover, die Verbraucherzentrale Niedersachsen (VZN) sowie die Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen jetzt einen Kooperationsvertrag abgeschlossen. Damit bieten sie in der Region Hannover nun auch die unabhängigen und für die Bürger kostenfreien Beratungsangebote „Heizungsvisite“ und „Energieberatung/Gebäude-Check“ gemeinsam an.

Seit 2019 besteht bereits eine Kooperation für die Solarberatung. Die koordinierende Kampagnen- und Öffentlichkeitsarbeit wird wie bisher von der gemeinnützigen Klimaschutzagentur Region Hannover übernommen, gefördert von der Region Hannover, der Avacon AG und dem enercity-Fonds proKlima. Bei einem Empfang auf der Baumesse B. I. G. (Hannover) begrüßte Peter Heberlein, Sprecher der SPD-Fraktion bei der Region Hannover und Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der Klimaschutzagentur, die Kooperation: „So werden private Gebäudeeigentümer nun mit gebündelten Kräften auf dem Weg zu einem energieeffizienten Eigenheim unterstützt“, sagte Heberlein.

Im Rahmen des kürzlich parteiübergreifend verabschiedeten 10-Punkteplans für den Klimaschutz, der mit 15 Millionen Euro hinterlegt ist, konnten die Förderangebote in der Region Hannover erweitert werden. Nun stehen bis Ende 2022 insgesamt 1,4 Millionen Euro zur Verfügung. „Dank der Unterstützung unserer Partner werden die Hausbesitzer auch zukünftig aktiv angesprochen, gut informiert und kostenfrei beraten“, erklärte der Geschäftsführer der Klimaschutzagentur Region Hannover, Udo Sahling. In anderen Regionen fällt für die Beratungen ein finanzieller Eigenanteil an.

„Mit der Kooperation werden für die Bürger die Beratungsangebote der Bundes- und Landesebene mit der regionalen Ebene verbunden und verstärkt“, ergänzte Gerhard Krenz von der Klimaschutzagentur des Landes Niedersachsen. Die Beratungen vor Ort sind jetzt ebenfalls Bestandteil der Energieberatung der Verbraucherzentrale und werden gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. So erhalten die Eigentümer bei einem Hausbesuch eine erste Einschätzung über die Energiesparmöglichkeiten ihres Gebäudes, zu möglichen Modernisierungsmaßnahmen und zur Nutzung erneuerbarer Energien.

Bei der Heizungsvisite prüfen die Berater das gesamte Heizungssystem eines Gebäudes und geben Hinweise zur Optimierung der Anlage und Tipps zum richtigen Heizen. Bisher stand dafür etwa lediglich eine Stunde zur Verfügung. „Mit den jetzt bis zu zweistündigen Hausbesuchen wird den Energieberatern also mehr Zeit für einen genauen Blick auf die Details eingeräumt und die Ratsuchenden erhalten anschließend auch einen schriftlichen Bericht“, beschrieb Karin Merkel von der Verbraucherzentrale die Beratungsangebote.

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