Leuchtturmprojekt „Herzkamp“

Veröffentlicht am 1. Dezember 2020

Das neue Wohnquartier in Hannover-Bothfeld bietet rund 25.000 m² Wohnfläche mit rund 300 Stadthäusern, Miet- und Eigentumswohnungen. (Foto: Buero Wundering, Alexander Schlichter)

Das ehemals „Hilligenwöhren“ genannte Bauprojekt in Hannover- Bothfeld heißt jetzt „Herzkamp“. Das von Gundlach gebaute Wohnquartier wird ein neuer Mittelpunkt, ein neues „Herz“ von Bothfeld. Das Wort „Kamp“ steht für „neu gewonnene Äcker“ und lehnt sich zusätzlich an die „Kurze-Kamp-Straße“ an. Also: Herzkamp heute morgen leben. Das Wohnquartier umfasst 25.000 m² Wohnfläche mit ca. 300 Wohneinheiten, verteilt auf Miet- und Eigentumswohnungen und Stadthäuser.

„Wohnen mit Herz“ – lautet das Motto in der neuen Wohnsiedlung. Als Leuchtturmprojekt für „Klimaangepasstes nachhaltiges Wohnen und Leben“ (kurz „KlimaWohL“) wurde das Baugebiet in enger Abstimmung von Gundlach mit der Landeshauptstadt Hannover entwickelt. Das Besondere: Beim Bau wird größtmögliche Rücksicht auf die Natur genommen. Dazu hat man sich bei dem Familienunternehmen Gundlach aus Hannover gemeinsam mit Experten umfassende Gedanken gemacht, wie das Leben in diesem zukunftsweisenden Quartier so angenehm wie möglich gestaltet werden kann. Außergewöhnlich war die breite Beteiligung der Öffentlichkeit, z.B. beim Architektenwettbewerb oder einem Wokshop zur Gestaltung des Quartiersplatzes.

Nicht nur eine gute soziale Mischung und eine lebendige Nachbarschaft haben hohen Stellenwert, auch Belange des Artenschutzes und eine an den Klimawandel angepasste Bauweise sollten berücksichtigt werden. Allein die Fläche für das öffentliche Grün ist ca. 4 Hektar groß. Hierzu gehört auch die Ergänzung des Waldrandes durch einen Saum zum Schutz der Waldfauna. Ein großer Teil, insgesamt ca. 37.000 m² Grünfläche im Quartier, wird nach Fertigstellung des Quartiers an die Stadt übergeben. Bis 2022 wird Gundlach auf dem ca. 9,2 ha großen Grundstück neuen Wohnraum für alle Altersgruppen und unterschiedliche Einkommensverhältnisse, eine Kita und einen Bolzplatz bauen. Der bestehende Naturraum wurde bei der Planung frühzeitig berücksichtigt und wird weitgehend erhalten.

Wohnquartier „Herzkamp“ hat Vorbildfunktion

In enger Abstimmung mit der Stadtverwaltung wurde das Bauge- biet als „Leuchtturmprojekt“ für „Klimaangepasstes nachhaltiges Wohnen und Leben im Quartier“ geplant. Die aus dem Projekt gewonnenen Erkenntnisse fließen in die Klimaanpassungsstrategie der Landeshauptstadt Hannover ein. Als Ergebnis ist daraus ein „Hannover-Modell“ zur Entwicklung einer klimaresilienten Stadtgesellschaft entstanden, das für weitere Projekte im Wohnungsneubau und in der Bestandsentwicklung genutzt werden kann. Das Modell wird sowohl für Projekte innerhalb als auch außerhalb Hannovers nutzbar sein. Der erste Bauabschnitt (siehe Fotos oben) ist bereits bis auf wenige Wohnungen vermietet. Für das nächste Baufeld startet die Vermietung im Sommer 2021.

Deutschlands familienfreundlichstes Immobilienunternehmen kommt aus Hannover

Rund 300 Unternehmen in Deutschland zeigten sich in diesem Jahr besonders familienfreundlich. Das Magazin Freundin und das Online-Portal kununu verliehen jetzt bereits zum 5. Mal das Siegel „Die familienfreundlichsten Arbeitgeber“. Das hannoversche Familienunternehmen Gundlach ist das familienfreundlichste Immobilienunternehmen Deutschlands. Die Auszeichnung Platz 1 „familienfreundlichster Arbeitgeber“ erhielt die Firma aufgrund der Bewertung der eigenen Mitarbeiter auf der Bewertungsplattform Kununu. Dort können sich beispielsweise Bewerber informieren und erhalten Einblicke in O-Tönen.

„Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung, weil uns Familienfreundlichkeit seit langem am Herzen liegt. Ob Eltern-Kind-Büro im Bürohaus, flexible Arbeitszeiten und Homeoffice, eine Kita vor Ort und vieles mehr, die von uns umgesetzten Maßnahmen sind vielfältig. Dass die Bewertung von unseren Mitarbeitern kommt und nicht von einer Fachjury, ist umso schöner“, sagt der geschäftsführende Gesellschafter Lorenz Hansen. Das Ranking entstand über die Arbeitgeberbewertungen der Mitarbeiter, die anonym möglich waren. Ein Fokus lag auf folgenden Kategorien: Vorgesetztenverhalten, Work-Life-Balance, Gleichberichtigung, Karriere/Weiterbildung, Gehalt-Sozialleistungen sowie Umgang mit Kollegen 45+. Erforderlich waren mindestens 50 Bewertungen. Insgesamt wurden mehr als 2 Millionen Bewertungen zu über 200.000 Unternehmen in der Studie berücksichtigt.

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