Neue Immobilienmesse für Norddeutschland

Veröffentlicht am 1. Juli 2020

Mit der Real Estate Arena bekommt Norddeutschland vom kommenden Jahr an eine neue Messe für Immobilien und Stadtentwicklung. Die Deutsche Messe AG und die Real Estate Events GmbH richten die Veranstaltung erstmals am 26. und 27. Mai 2021 auf dem Messegelände in Hannover aus. Das neue Format greift die zentralen Themen der Branche auf und soll durch Vernetzung der unterschiedli- chen Akteure neue Lösungsansätze aufzeigen.

Die Real Estate Arena dreht sich um Planung, Entwicklung und Betrieb von Büro-, Handels-, Wohn-, Gewerbe- und Logistik-Immobilien sowie Themen der Quartiers- und Stadtentwicklung. Sie greift ebenso die Fragen rund um Nachhaltigkeit, Klimawandel, Urbanisierung und gesellschaftliche Verantwortung auf. „Der Boom im Immobilienmarkt ist ungebrochen. Der Bedarf an Kapazitäten für Büro-, Wohn- und Gewerbeimmobilien steigt rasant – und ein Ende ist nicht in Sicht. Die Immobilienbranche muss sich noch stärker immer neuen Herausforderungen stellen. Daher sehen wir für eine solche Veranstaltung in Norddeutschland großes Potenzial“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Messe AG, Dr. Jochen Köckler, in Hannover.

„Die Real Estate Arena will für eine neue Immobilienwirtschaft die Verbindungen schaffen zwischen Business von heute und den Herausforderungen von morgen, zwischen Wirtschaft, Politik und Gesellschaft und auch zwischen gegensätzlichen Positionen.“ Vor der Entscheidung, die Real Estate Arena auszurichten, hatte die Deutsche Messe mehr als ein Dutzend Immobilienexperten nach Hannover eingeladen, um die Veranstaltung entlang der Bedürfnisse des Marktes zu entwickeln. „Bei der Real Estate Arena gehen wir neue Wege und nutzen das Prinzip der Co-Creation, das in anderen Industrien, beispielsweise in der Nutzfahrzeugbranche, schon erfolgreich angewandt wird. Produktentwicklung im engen Dialog mit und für den Kunden“, erklärte Köckler.

Die Immobilienbranche hat demnach Bedarf an einer neuen Plattform in Norddeutschland, auf der die zentralen Themen der Branche aufgegriffen werden. Thomas Westfehling, Geschäftsführer der Real Estate Events, erklärte: „Bei anderen Veranstaltungen kommt die Perspektive der Klein- und Mittelstädte und des nicht-urbanen Raums oft zu kurz. Dabei braucht der Markt gerade hier eine positive Dynamik – auch jenseits der A-Standorte.“ Die Metropolen in Nord- und Westdeutschland, insbesondere Hannover und zahlreiche Mittelzentren, böten aktuell schon sehr positive Entwicklungsperspektiven. „Wir bieten mit der Real Estate Arena ein frisches Format, das auf Vernetzung, Interaktion und Innovation setzt.

Zudem setzt die Veranstaltung auf den notwendigen Brückenschlag zwischen Immobilienwirtschaft und Politik.“ Der niedersächsische Minister für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz, Olaf Lies, übernimmt die Schirmherrschaft für die Real Estate Arena. „Die gesamte Bau-Branche steht mit Blick auf weiter steigende Mieten und Immobilienpreise vor enormen Herausforderungen“, sagte Lies. „Deswegen haben wir als Land Niedersachsen zusammen mit der Wohnungswirtschaft vor 2 Jahren das Bündnis für bezahlbares Wohnen ins Leben gerufen und arbeiten dort engagiert und erfolgreich zusammen. Ein zusätzliches und frisches Format am Messe-Standort Hannover mit seiner internationalen Bedeutung, das die zentralen Themen der Branche aufgreift, ihre Akteure vernetzt, den Anliegen des Nordens und den großen Herausforderungen der Immobilienbranche eine Stimme verleiht, können wir gut gebrauchen.“

Auch der BFW – Landesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen Niedersachsen/ Bremen wird sich als Partner engagieren. „Wir unterstützen die neue Veranstaltung in Hannover sehr gern. Norddeutschland ist ein starker Immobilienmarkt – gut, dass es nun eine Plattform für die Themen der Immobilienbranche auch im Norden gibt“, sagte Geschäftsführer David Huber. Auch die BAUM Unternehmensgruppe aus Hannover hat ihre Teilnahme bereits zugesagt. Geschäftsführer Gregor Baum hat die Pläne einer Immobilien-Plattform in Hannover von Beginn an unterstützt. „Für uns ist eine Real Estate Plattform in Norddeutschland sehr attraktiv. Insbesondere die Verbindung zwischen Branche und Politik und dem konkreten Geschäft und den Herausforderungen der Zukunft klingt für uns sehr spannend“, sagte Baum. Die Real Estate Arena versteht sich als eine Plattform, die Messe und Konferenzformate übergangslos zusammenführt. Folgende Themenfelder stehen im Mittelpunkt: „Digital Real Estate“ berücksichtigt die rasante Digitalisierung der Branche mit Blick auf Dienstleistungen, Managen, Portale für die Immobilienbranche, Softwarelösungen und Building Information Modelling (BIM).

Im Bereich der „Standort- und Quartiersentwicklung“ präsentieren sich Büros für Architektur und Städteplanung, Dienstleister aus dem Bereich Property-, Asset- und Facility-Management, Bauunternehmen und Makler. Die Themen Nachhaltigkeit, Smart City, Mobilität, Technologie und neue Baustoffe, Materialien und Verfahren kommen im Bereich „Future Real Estate“ zum Tragen. Im größten Bereich der Real Estate Arena geht es um die „Projektentwicklung“ von Büro, Hotel, Handel, Industrie, Logistik, Gewerbe, Wohnen sowie die Finanzierung der jeweiligen Projekte. Bereiche für die „Wirtschaftsregionen“ und „Universitäten“ ergänzen das Angebot. Großes Augenmerk wird die Veranstaltung auch auf die Rekrutierung von Nachwuchs und Fachkräften legen. Denn auch hier hat die Immobilienbranche großen Bedarf, der Mangel an geeignetem Personal entwickelt sich oftmals schon zum Wachstumshemmnis. Ebenso werden Best-Practice-Beispiele aus der Immobilienbranche präsentiert.

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