DRK-Sozialstation entsteht in Ingeln-Oesselse

Beste Bau realisiert 26 neue Mietwohnungen

Veröffentlicht am 1. Oktober 2018

Vor dem Hauptgebäude des Stümpelhofs, auf dem die DRK-Sozialstation entstehen soll: Mario Damitz, Dirk Berkefeld und Heinrich Hennies.

Viel zu wenige Neubauwohnungen und eine dramatische Mietpreisentwicklung - so sieht die aktuelle Situation in Niedersachsen und in der Region Hannover aus. Dabei ist Wohnen auch Daseinsvorsorge: Seine Verantwortung als Bauherr nimmt Dirk Berkefeld, Geschäftsführer der Firma Beste Bau Bauregie aus Sehnde, sehr ernst. Das Bauträger-Unternehmen hat jetzt nach nur einem Jahr Bauzeit 26 Wohneinheiten auf dem Stümpelhof in Ingeln-Oesselse (Im Eichengrund 18, 20 und 22) bezugsfertig gestellt. Zum 1. August wurden die ersten 10 Mietwohnungen bezogen.

Die 2- und 3-Zimmerwohnungen sind zwischen 64,5 bis 104 qm groß, barrierefrei sowie schall- und einbruchhemmend ausgestattet. Und es geht weiter: Auf dem denkmalgeschützten Areal des Stümpelhofs errichtet Beste Bau im 2. Bauabschnitt ab November 2018 für das DRK Laatzen eine Sozialstation mit Tagespflege und Wohngemeinschaften. Das hat vor allem für die älteren Mieter in den 26 Wohnungen „Im Eichengrund“ viele Vorteile: Sie können sich auf Wunsch in ihren Wohnungen vom DRK betreuen lassen – und später in die Sozialstation wechseln. Die Wege sind jedenfalls kurz. „Das ist ein stimmiges Konzept für mein Alter. Ich wollte aus meinem Haus mit den vielen Treppen raus – das ging nicht mehr. Deshalb habe ich es verkauft und bin seit kurzem Mieterin im Stümpelhof“, berichtet Bewohnerin Ingrid Ruhmann (72).

Im ersten Bauabschnitt des Stümpelhofpro- jektes in Ingeln-Oesselse sind jetzt 26 neue, altengerechte Wohnungen entstanden.

Vor dem Hauptgebäude des Stümpelhofs, auf dem die DRK-Sozialstation entstehen soll: Mario Damitz, Dirk Berkefeld und Heinrich Hennies.

Musterwohnung von Möbel Hesse – Einrichtung über Beste Bau-Card

Weiterer Clou: Nach Vorgabe z.B. der Musterwohnung „Im Eichengrund 18“ mit Smart Home-Komponenten können sich Interessenten ihre Wohnungen ausstatten lassen. Dazu gibt es bei Möbel Hesse in Garbsen einen speziellen Ansprechpartner mit einer „Beste Bau-Card“, auf der alle Einrichtungen für die Küche, die Wohn- und Kinderzimmer sowie die HWRs verzeichnet sind und in verschiedenen Preisvarianten erworben werden können. „Unser Hauswirtschaftsraum (HWR) ist der Renner“, weiß Dirk Berkefeld, der die neue Kooperation mit dem Familienunternehmen Möbel Hesse vereinbart hat. „Wir schaffen in unseren Bauprojekten zukunftsorientierten Wohnraum – angefangen von den unterschiedlichen barrierefreien Wohnungsgrößen über Energiesysteme und Sicherheitssysteme bis zu Smart Home-Ausstattungen“, betont er.

Wohnraum ist ein begehrtes Gut. In den großen Ballungszentren und ihrer Umgebung wird es zunehmend enger. Gefragt sind daher Konzepte, die den Wohnraum möglichst effizient nutzen, ohne ihn zu versachlichen. Unter dieser Vorgabe hat sich Möbel Hesse an die Planung und Ausstattung der Musterwohnung gemacht. „Wir möchten uns wohlfühlen in den eigenen 4 Wänden und maximalen Komfort genießen. Die Frage zum Projektbeginn war also nicht, wie ich die Räume nach Möglichkeit harmonisch mit Möbeln füllen kann“, sagt Oliver Bosch, Vertriebsleiter von Möbel Hesse. „Vielmehr stellte sich die Frage: Wie will ich leben und wie kann mich meine Einrichtung dabei begleiten, unterstützen oder inspirieren?“

Heraus kam ein Apartment, das diese Aspekte vorbildlich widerspiegelt: Zentraler Raum ist der Wohn-, Koch-, Essbereich mit offener Küche und großzügigem Schnitt. Hier trifft man sich und lässt den Tag Revue passieren. Die Möbel sind entsprechend variabel – ausziehbarer Tisch, ein Sofa mit Relaxfunktion und vielen Ablagemöglichkeiten. Das Sideboard versteckt gekonnt die integrierte Audio-Technik – und auch die Küche glänzt mit High-Tech-Komponenten, wie der angesagten Muldenlüftung und dem Kombi-Dampfgarer. Selbst die Beleuchtung ist bis ins kleinste Detail durchdacht: Indirektes Licht in den Möbeln, kombiniert mit Pendel- und Deckenleuchten, sorgen für eine wohlige Atmosphäre. Natürlich alles auf LED-Basis und damit absolut energieeffizient.

Ein anderes zentrales Thema ist der Stauraum: Neben optimal eingepassten Schränken in Schlafzimmer und Flur, ist der vollausgestattete Hauswirtschaftsraum ein echtes Highlight. Das integrierte Schranksystem ist perfekt auf die Nutzung ausgelegt: Schräge Böden für Getränkekästen, modulare Wäscheboxen und Schwerlastauszüge lassen keine Wünsche offen. Damit wird aus einer vermeintlichen „Kammer“ ein vollwertiger, klar strukturierter Kellerersatz. „Bei der Farbgebung von Möbeln und Wänden haben wir auf helle, freundliche Töne geachtet. Der Stil ist modern und doch zeitlos, so dass man lange Freude am neuen Zuhause hat. Unterm Strich ist eine Wohnung entstanden, die gleichermaßen praktisch und einladend ist – ein echtes Zuhause!“ freut sich Oliver Bosch.

Stümpelhof – ein altersgerechtes Wohnkonzept mit vielen Vorteilen

Zunächst wurden im ersten Bauabschnitt 26 neue, altersgerechte Wohneinheiten im ehemaligen Gartengelände des Stümpelhofes fertiggestellt. Diese bieten Wohnraum für Jung und Alt. Das Gesamtkonzept des „Altersgerechten Wohnen und Betreuens“ ist es, was das Projekt für alle Beteiligten so attraktiv macht. „Den Grundstückeigentümern, die in den 1960er und 1970er Jahren ihre Einfamilienhäuser gebaut haben, werden heute die Grundstücke zu groß, um sie mit zunehmenden Alter zu pflegen. Deshalb bietet sich das Wohnungskonzept auf dem Stümpelhof an, weil die Hausbesitzer nach dem Verkauf ihrer Grundstücke sich eine Wohnung mieten können, die allen Bedürfnissen altersentsprechend Rechnung trägt“, sagt Ortsbürgermeister Heinrich Hennies (CDU).

Im 2. Bauabschnitt soll nun alte, landwirtschaftliche Gebäudesubstanz unter Beachtung des Denkmalschutzes saniert werden. Dazu hat die Firma Beste Bau Bauregie mit der Stadt Laatzen einen städtebaulichen Vertrag geschlossen. Im weiteren Bauabschnitt entsteht ab Ende 2019 ein Projekt des Deutschen Roten Kreuzes(DRK), das pflege- und hilfsbedürftigen Menschen ein integriertes Versorgungangebot mit individuellem Zuschnitt ermöglicht. „Dabei werden besonders die Leistungsbereiche Ambulante Pflege, Tages- und Nachtpflege, alternative Wohnformen (2 ambulant betreute Wohngemeinschaften), Betreutem Wohnen und einer Begegnungsstätte auf dem Stümpelhof gebündelt. Hier kann man beruhigt alt werden, weil alle Dienstleistungen von den Bewohnern nur einen Katzensprung entfernt sind“, berichtet Mario Damitz, Geschäftsführer des Deutschen Roten Kreuzes, Fachbereich Pflege und Gesundheit, in der Region Hannover. Vom weiteren Wohnen zu Hause bis zur teilstationären und stationären Pflege reichen die Betreuungsangebote des DRK.

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