Niedersächsischer Landespreis

„Grüne Hausnummern“ für Gebäudeeigentümer

Veröffentlicht am 1. Dezember 2018

Das Haus der Familie Lynn und Hermann Kempf aus Bückeburg erhielt den Landespreis in der Kategorie „Zukunftshaus“. (Foto: Kempf)

In jeder Lage einbaubar ist das ultraflache, mobil steuerbare und effiziente WS 160 Flat von MAICO. Garantiert ohne Kondensatanschluss. Das WS 160 Flat ist ein zentrales Lüftungsgerät mit Wärmerückgewinnung und eignet sich, dank seiner kompakten Bauweise bei nur 23 cm Höhe, perfekt für die platzsparende Deckenmontage. Mit dem patentierten Verfahren für die Luftaufteilung ermöglicht es eine komfortable Zonenlüftung.

Den ersten Preis in der Kategorie Sanierung erhielt das Wohnprojekt St. Dionys aus Barum im Landkreis Lüneburg für die Instandsetzung eines denkmalgeschützten, ehemaligen Gutshauses, bei der weitestgehend nachhaltige Materialien zum Einsatz kamen. Mit dem zweiten Preis wurde Familie Dohmeyer aus Lauenau im Landkreis Schaumburg für die ambitionierte Sanierung ihres Fachwerkhauses aus dem Jahr 1684 ausgezeichnet. Der dritte Preis ging an die Bauherrinnen Annett Janßen und Ruth Koch aus Jever, die ihr 1910 errichtetes Gebäude nicht nur energetisch saniert haben, sondern dieses auch mit betont modernen Elementen um zusätzlichen Wohnraum erweiterten. Den Neubaupreis „Zukunftshaus“ erhielt das Ehepaar Kempf für die Errichtung zweier Mehrfamilienhäuser in Bückeburg im Standard eines KfW-Effizienzhaus 40 Plus mit Erdwärmepumpe und Photovoltaikanlage. Beide Gebäude erzeugen mehr Energie als sie verbrauchen. Die feierliche Verleihung der Landespreise fand im Rahmen der 10. EffizienzTagung Bauen+Modernisieren im HCC in Hannover statt.

Auf eine gute Planung kommt es an

„Die 4 heute ausgezeichneten Beispiele zeigen, wie energieeffizientes Sanieren und Bauen aussehen kann. Eine gut ausgeführte energetische Sanierung erhält den Charakter des Gebäudes und erlaubt eine individuelle Gestaltung. Auch wird deutlich, dass hohe Energieeffizienz und bezahlbare Mieten vereinbar sind! Entscheidend sind eine gute Planung und Umsetzung“, sagte Staatssekretär Doods bei der diesjährigen Verleihung des Landespreises. „Die Erhöhung der Energieeffizienz von Gebäuden ist nach wie vor eine der drängendsten Aufgaben bei der Erreichung der Klimaschutzziele“, erläuterte Lothar Nolte, Geschäftsführer der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen, die die „Grüne Hausnummer“ vergibt. „Darum hoffen wir, dass diese guten Beispiele vielen Bauherren Mut machen, die energetische Sanierung ihres Hauses anzugehen.“

Über 500 „Grüne Hausnummern“ in Niedersachsen

Die „Grüne Hausnummer“ ist eine Auszeichnung der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen und ihrer zahlreichen regionalen Partner. Sie zeichnet Hauseigentümer aus, deren Neubau mindestens dem Standard „KfW-Effizienzhaus 55“ entspricht oder die ihren Altbau besonders energieeffizient saniert haben und damit die gesetzlichen Anforderungen übertreffen. Erfolgreiche Bewerber erhalten eine hochwertige „Grüne Hausnummer“ für die Hausfassade sowie eine Urkunde. Inzwischen gibt es die Auszeichnung bereits in 18 Regionen Niedersachsens. Über 500 Hausnummern wurden bereits vergeben. Die Auswahl trifft eine Fachjury.

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