Innovationen für Wärme und Strom

Modernste BHKW-Technik aus Hannover

Veröffentlicht am 1. Oktober 2018

Die beiden Geschäftsführer Lutz Gärtner und Lutz Raugust freuten sich über den regen Zuspruch am „Tag der offenen Tür“ bei Energiewerkstatt. (Foto: Energiewerkstatt)

Der mittlerweile zur Institution gewordene „Tag der offenen Tür“ bei Energiewerkstatt fand dieses Jahr bereits zum 5. Mal statt und konnte wieder mit einer Mischung aus fachlicher Information und entspannter Atmosphäre überzeugen. Zahlreiche Gäste, u.a. aus dem Bereich der Energie- und Wohnungswirtschaft, waren der Einladung gefolgt, tauschten Informationen und Erfahrungen aus und ließen sich die neusten Produkte von Energiewerkstatt präsentieren.

Nach der Begrüßung durch die beiden Geschäftsführer, Lutz Gärtner und Lutz Raugust, fand der erste Mitarbeiter-Speed-Pitch statt. Das Energiewerkstatt-Team stellte sich in einem zeitlichen Rahmen von jeweils ca. 30 Sekunden vor. So konnten die Besucher auch die Menschen kennenlernen, die hinter den Produkten und Dienstleistungen von Energiewerkstatt stehen. Die Vorträge der Gastredner waren von einer starken Aussagekraft geprägt – hinsichtlich der Wirkung und des Einsatzes von Kraft- Wärme-Kopplung made by Energiewerkstatt. Eindrucksvoll sprach z.B. Referent Erwin Hollenbeck von der Firma Behr-Hella Thermocontrol aus Lippstadt über die Ergebnisse der Einsparung von Energiekosten durch Drucklufterzeugung mit dem Wärmekraftwerk HWV 20 bei einem Automobilzulieferer.

Helmut Fichtner, 1. Vorsitzender des Fördervereins „Thieder-Bad“ berichtete, wie das BHKW ASV 20 seit 9 Jahren als Herzstück der Energiezentrale ein Hallenfreibad mit Wärme und Strom versorgt und somit maßgeblich den Betrieb des Bades wirtschaftlich gestaltet. Und: Begeisternd stellte Andreas Kröger von der gleichnamigen Wohnungsverwaltung in Hannover die bisher gemachten Erfahrungen vor, auf die er nach der letztjährigen Einbringung und Performance eines Blockheizkraftwerkes vom Typ ASV 40 auf dem Dach eines Terrassenhauses in Hannover-Mühlenberg jetzt zurückblicken kann. Im Anschluss an die Vorträge nutzten viele Besucher die Möglichkeit, den Produktionstandort von Energiewerkstatt genauer in Augenschein zu nehmen. Dabei ließen sie sich von den beiden Geschäftsführern Lutz Gärtner und Lutz Raugust die unterschiedlichen BHKW technisch erklären und ganz praktisch an den Prüfständen vorführen.

Das sagen die Besucher…

„Das Thieder-Bad kann mit Hilfe des BHKW aus der Energiewerkstatt im energetischen Sektor kostengünstig betrieben werden“, resümiert Helmut Fichtner, 1. Vorsitzender des Fördervereins „Thieder- Bad“. „Eine tolle Veranstaltung und ich kann aus Überzeugung sagen, dass wir uns jeder Zeit wieder für ein BHKW von Energiewerkstatt entscheiden würden“, sagt Andreas Kröger von der gleichnamigen Wohnungsverwaltung in Hannover.

Über Energiewerkstatt…

Energiewerkstatt ist ein mittelständisches, inhabergeführtes Unternehmen mit innovativen Produkten für die dezentrale Energieversorgung nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung. Die gleichzeitige Erzeugung von Wärme und Strom in einer kompakten, bediener- und wartungsfreundlichen Einheit sind Anspruch und Leitfaden. Dies setzt die Energiewertstatt seit 1987 um und ist somit einer der ersten Anbieter dieser ressourcen- und klimaschonenden Technologie in Deutschland. Blockheizkraftwerke von Energiewerkstatt markieren seit Jahren den aktuellen technischen Stand und bewähren sich tagtäglich in kommunalen Einrichtungen, Hotels, Krankenhäusern und Seniorenheimen – überall dort also, wo Wärme und Strom benötigt und wirtschaftlich erzeugt werden müssen.

Die historischen Wurzeln von Energiewerkstatt liegen weit zurück in den 70ern des vergangenen Jahrhunderts. Die „Arbeitsgruppe Kraft-Wärme-Kopplung“ hatte sich gegründet, um Alternativen zur herkömmlichen Energieerzeugung aus Großkraftwerken zu entwickeln. Atomkraft und klimaschädliche Kohlekraftwerke sollten verdrängt werden. In einer Garage in Hannover-Limmer wurden bis Mitte der 1980er-Jahre BHKW-Prototypen entwickelt, die für den Einsatz in Wohngebäuden konzipiert waren. 1987 war es dann soweit: Das erste „Minikraftwerk“ ASV (AtomStromVerdränger) wurde in einer Wohnanlage in Hannovers Oststadt installiert.

Eine Erfolgsgeschichte…

… mit jährlich bis zu 100 BHKW-Installationen: Die Modelle wurden leistungsstärker und effizienter – ausgehend von einem Wirkungsgrad von 24% bei 12 kW elektrischer Leistung bis heutzutage zu einem Wirkungsgrad von 33% bei 21 kW elektrischer Leistung. Das Spitzenmodell ASV 40 liefert aktuell 40 kW elektrisch auf einer Aufstellfläche von nur einem Quadratmeter. In den vergangenen 30 Jahren hat sich am BHKW-Markt viel getan: Neue Anbieter sind dazu gekommen und teilweise wieder verschwunden. Auch Energiewerkstatt hat sich einigen Anpassungsprozessen unterziehen müssen. Aber eines ist stets geblieben: Der Einsatz für die umweltverträgliche und ressourcenschonende KWK-Technologie und die ständige Suche nach den besten Lösungen für den BHKW-Betrieb.

So führte Energiewerkstatt bereits 1995 das erste BHKW mit rechnergestützter Fernüberwachung ein, was einen großen Zugewinn in Sachen Servicefreundlichkeit und Verfügbarkeit bedeutete. 31 Jahre Energiewerkstatt – das heißt bis heute: Die Energieeffizienztechnologie Kraft-Wärme-Kopplung einem breiten Markt zugänglich zu machen mit kompakten und hocheffizienten Energieerzeugungseinheiten. Heutzutage sind BHKW und Kraft-Wärme-Kopplung etabliert. Eine Vielzahl von Produkten in unterschiedlichsten Leistungsklassen werden am Markt angeboten und sind wichtiger Bestandteil des ressourcenschonenden und umweltfreundlichen Umbaus der Energieversorgung – gleich, ob bei Sanierungsmaßnahmen im Wohnungsbestand oder bei Anlagen im Megawattbereich der Industrie. Energiewerkstatt hat also schon vor über 30 Jahren mitgeholfen, diesen Prozess in Gang zu setzen und ist bis heute einer der Technologieführer.

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