Bewerbung noch bis Oktober 2020 möglich

Region Hannover fördert Solarkollektoranlagen

Veröffentlicht am 1. November 2019

Solarwärmeanlagen werden in der Region Hannover weiter mit bis zu 1.000 Euro gefördert. Die Frist für Zuschüsse wurde jetzt verdoppelt. (Foto: Mirko Bartels, Region Hannover)

Die „Richtlinie über die finanzielle Förderung von Solarkollektoranlagen in der Region Hannover“ gibt es seit 2017. Bisher gehörte es zu den Auflagen, dass die geförderten Solarwärmeanlagen spätestens 9 Monate nach Bewilligung der Fördermittel in Betrieb genommen werden konnten. Damit die Bürger auch bei unvorhersehbaren Störungen noch auf die Zuschüsse der Region bauen können, wird die Frist nun verdoppelt.

Eine klimaneutrale Region Hannover – das haben sich Politik und Verwaltung bis 2050 zum Ziel gesetzt. Erneuerbare Energien spielen dabei eine entscheidende Rolle. Damit nicht nur große Unternehmen, sondern auch Privatpersonen die Chance haben, die regionale Energiewende aktiv mitzugestalten, fördert die Region Hannover die Errichtung und den Ausbau von Solarkollektoranlagen auf bestehenden Gebäuden. „Ohne unsere Bürger ist es unmöglich, unsere Klimaziele in der Region zu erreichen“, weiß Christine Karasch, Dezernentin für Umwelt, Planung und Bauen. „Wenn wir alle an einem Strang ziehen wollen, müssen auch Privathaushalte die Möglichkeit haben, auf erneuerbare Energien umzurüsten.“

Das Angebot ist mit der Solarwärme-Förderung für bestehende Gebäude des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gekoppelt. Das bedeutet: Zusätzlich zur Basisförderung des BAFA, erhalten nun Privatpersonen in gleicher Höhe einen Zuschuss von der Region Hannover. Die Förderung durch die Region ist auf maximal 1.000 Euro pro Anlage begrenzt. Insgesamt stehen für das Förderprogramm 300.000 Euro zur Verfügung. Bewerbungen sind noch bis Oktober 2020 bei der Klimaschutzleitstelle Region Hannover möglich. Die Solarwärme-Richtlinie ist Teil der „Solaroffensive“, die die Region Hannover gemeinsam mit der Klimaschutzagentur 2017 ins Leben gerufen hat. Noch bis 2020 will die Region so gemeinsam mit allen Akteuren den Ausbau von Solarwärme- und Solarstrom-Anlagen fördern. Dazu gehören neben der Bevölkerung selbst, die 20 Städte und Gemeinden in der Region, das Handwerk und die Wohnungswirtschaft.

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