Schimmelpilze in Gebäuden

„V-M-S-Prinzip“ sichert den Sanierungserfolg

Veröffentlicht am 1. Oktober 2018

Während Sie bei größeren Schäden auf professionelle Dienstleister nicht verzichten können, sind sogenannte „Kleinschäden“ bei richtiger Vorgehensweise und mit den richtigen Mitteln selbst behandelbar. Soforthilfe bei Kleinschäden: Die AnSchiSoBo (Anti-Schimmel-Soforthilfe-Box).

Seit über 13 Jahren bearbeitet die Firma AlltroSan (Baumann+Lorenz Trocknungsservice) jährlich mehr als 4.000 Wasser- und Feuchteschäden. In den letzten Jahren hat sich das Thema „Schimmelpilzschäden“ als immer wieder auftretende Problematik bei der Sanierung von Wasser- und Feuchteschäden etabliert. AllTroSan verfolgt als Fachunternehmen stets den Grundsatz der Vermeidung von Schimmelpilzbildung, die Minimierung des Sanierungsaufwandes sowie die langfristige Sicherstellung des Sanierungserfolgs.

Dabei setzt das Unternehmen auf Aufklärung und Beratung nach dem Motto „Dialog statt Konfrontation“. Erfolg verspricht schließlich nur ein geduldig geführter, umfassender Dialog, dem AllTroSan mit dem „V-M-S-Prinzip“ eine systembezogene Basis geben will. Der Umgang mit Schimmelpilzen in Gebäuden ist bis heute in der alltäglichen Praxis nicht eindeutig geregelt: Trotz vieler Richtlinien und Publikationen, gibt es selbst unter Experten immer wieder gegensätzliche oder abweichende Sichtweisen. Die Höhe von Grenzwerten, die Nachweise von Wirkungszusammenhängen und „die richtige Vorgehensweise“ sind immer noch Gegenstand alltäglicher Diskussionen. Und die im Schadenprozess involvierten Personen lassen, aufgrund unterschiedlicher Zielsetzungen und Sichtweisen, eine fast unbegrenzte Zahl von Handlungserwartungen entstehen, die für das jeweils beteiligte und verantwortliche Sanierungsunternehmen eine fallbezogene, alle Beteiligten zufriedenstellende Sanierungsarbeit erschweren.

Probleme bei der Nutzung von Gebäuden offenbaren sich oftmals erst im Nachhinein. Immer kürzere Entwicklungszyklen von neuen Produkten und Stoffen sowie Stoffkombinationen sollen helfen, dem ständigen Druck standhalten zu können. Der Begriff „Stand der Technik“ verliert dabei zunehmend eine seiner wertvollsten Ausprägungen: Die Bewährung in der Praxis. Wer weiß denn heute schon genau, was in seinem oft mehrere Hunderttausende Euro teuren Gebäude im Einzelnen verbaut wurde? Gleichzeitig müssen von vielen Nutzern in Vergessenheit geratene Kenntnisse über physikalische und konstruktive Grundkenntnisse (z. B. richtiges Lüften und Heizen) oft mühsam neu erlernt werden. Die auftretenden Probleme sind oftmals in ihren Ursachen nur in einem systemorientierten Ansatz verständlich und nachvollziehbar zu machen.

So investieren viele Geld in neue Fenster und dämmen den Dachstuhl. Doch die Freude über eingesparte Energie-Aufwendungen weicht oftmals dann der erschreckenden Erkenntnis, nun verstärkt Probleme mit Schimmelpilzen zu bekommen, die wiederum nur mit hohem Aufwand bewältigt werden können. Auch die zusätzlich angebrachte Fassadendämmung bringt auf einmal Probleme mit Algen auf der Fassadenoberfläche. Das Ergebnis: Endlose Diskussionen über das Maß und die Art der erforderlichen Sanierungsmaßnahmen. Nicht nur für die Sanierer eröffnet sich so ein fast unermesslich großes „Minenfeld“. Bleibt die Frage: Was kann das in den Schadensanierungsprozess eingebundene Unternehmen sinnvollerweise tun? Es muss mit möglichst vielen Beteiligten ins Gespräch kommen und gleichzeitig die Kommunikation untereinander aktivieren. Mit Vorträgen, Schulungen und Unterweisungen kommt AllTroSan dieser Aufgabenstellung nach: „Wir suchen den gesellschaftlichen Dialog zu dieser Thematik. Wir sollten Motor dieses Dialogprozesses sein“, so die selbstgestellte Maxime.

„V-M-S-Prinzip“ – Vermeidung, Minimierung, Sicherstellung

AllTroSan lässt sich dabei vom „V-M-S-Prinzip“ (Sicherheit im Umgang mit Schimmelpilzen) leiten. Das „V“ steht dabei für die Vermeidung von Schimmelpilzschäden. Es gilt, durch die Unterstützung intensiver Informations- und Beratungsleistungen, das Wissen um richtiges Bauen, Lüften und Heizen zu mehren, um so Probleme mit Schimmelpilzen erst gar nicht entstehen zu lassen. AllTroSan will den Immobiliennutzer dazu bewegen, sich wieder intensiver mit dem jeweiligen Zustand seiner genutzten Immobilie auseinanderzusetzen und bei Leerstandsimmobilien regelmäßig Nachschauungen zu tätigen. So können auftretende Probleme zeitnah entdeckt und behoben werden. Früh erkannt, fallen derartige Schäden dann in den Bereich der Klein- oder auch Bagatellschäden. Dabei kann der erforderliche Behebungsaufwand oftmals durch den Betroffenen selbst, also ohne Einbindung von externen Fachbetrieben, geleistet werden.

Das „M“ steht für die Minimierung des Sanierungsaufwands: In einem Schadensfall sollen durch richtiges und schnelles Reagieren unnötige Aufwendungen und Kosten verhindert werden. Neben einer eindeutigen Ursachenermittlung, geht es aber auch um die richtige Erfassung des Schadenausmaßes: Die dann einzusetzenden bzw. anzuwendenden Verfahren müssen sowohl den Anforderungen des Arbeitschutzes, als auch den wirtschaftlichen Betrachtungen gerecht werden. Die aktuellen Richtlinien geben den Beteiligten eine ausreichende Hilfestellung bei der Definition des Sanierungsziels und der Wahl der anzuwendenden Sanierungsmaßnahmen. Der Logik der Organisationslehre („Kontrolle ohne Planung ist unmöglich“) folgend, kann eine durchgeführte Sanierung im Nachgang nur dann richtig bewertet werden, wenn vorher auch eindeutig die Sanierungsziele definiert worden sind.

Das „S“ steht für die Sicherstellung des gewünschten Sanierungserfolgs: Die Sicherstellung des Sanierungserfolges bedeutet, neben der nachhaltigen Beseitigung der Schadenursache und des Schimmelbefalls, auch die Vermeidung zukünftiger Probleme bei der Nutzung des Gebäudes.

Im baulichen Bereich geht es um die Verwendung der richtigen Materialien und die fachgerechte Ausführung der Sanierungsarbeiten im Bereich der Wiederherstellung. Insbesondere, wenn die Ursache des Schadens im Nutzungsverhalten liegt, sollte hier durch weitere Schulung und Unterweisung der betroffenen Gebäudenutzer der nachhaltige Erfolg der oft aufwendigen Sanierungsleistungen sichergestellt werden.

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