"Bündnis für bezahlbares Wohnen in Niedersachsen“

Zwischenruf

Veröffentlicht am 1. März 2019

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) (Foto: Wahlkreisbüro Stephan Weil)

Vor rund einem Jahr gab es in der NBank in Hannover ein denkwürdiges Meeting: Vertreter der Landesregierung, verschiedener Verbände, Vertreter von Behörden und Bauämtern und Unternehmer beschlossen zusammen die Gründung eines „Bündnisses für bezahlbares Wohnen in Niedersachsen“.

Über 100 hochqualifizierte Spezialisten trafen sich von da an in einer Lenkungsgruppe und verschiedenen Arbeitsgruppen, um darüber zu beraten, wie Wohnbau schneller und vor allem effizienter und kostengünstiger werden kann. Ein weiteres Ziel war der Meinungsaustausch darüber, wie die Wohnbauförderung attraktiver gestaltet werden kann.

Die Beteiligten trafen sich in rund 40 Sitzungen, die nicht selten 5 Stunden oder länger dauerten. Dazu haben sie sich im Rahmen ihrer Tätigkeit vorbereitet, Protokolle angefertigt und intensiv in den Unternehmen, Behörden, Ämtern und Verbänden diskutiert. Die Vorleistung, die diese Mitwirkenden erbracht haben, ist enorm. Wenn man alle Stunden zusammenrechnet und mit einem Stundenverrechnungssatz von 75 Euro berechnet, kommt man auf eine Gesamtleistung von rund 1.000.000 (eine Million) Euro.

Diese Leistung muss gewürdigt werden, indem das Land nun zügig darangeht, die Beratungsergebnisse umzusetzen. Und genau das passiert derzeit – NICHT. Es wurde ein Wohnbauförderprogramm erarbeitet, das von allen Beteiligten unterstützt und befürwortet wird – und bis heute – 4 Monate nach dem Wohnungspolitischen Kongress, haben wir noch NICHTS! Da hilft es auch nicht weiter, dass der Ministerpräsident den Wohnbau zur Chefsache erklärt hat. Es muss gehandelt werden – JETZT!

Herr Ministerpräsident- bitte, übernehmen Sie!

Ihr
David Jacob Huber
BFW-Geschäftsführer Landesverband Niedersachsen / Bremen