Veröffentlicht am 1. Februar 2026
Mit dem speziell von COSMO entwickelten Frässystem können jetzt auch Besitzer von Altbauwohnungen Fußbodenheizungen nachträglich installieren. (Foto: COSMO)
Die energetische Modernisierung von Alt- und Bestandsbauten stellt Bauherren häufig vor große Herausforderungen. Dabei galt besonders der nachträgliche Einbau einer Fußbodenheizung lange Zeit als aufwendig, teuer und mit erheblichen Eingriffen in die Bausubstanz verbunden. Jetzt schaffen moderne, innovative Frässysteme hier Abhilfe - und eröffnen neue Möglichkeiten für komfortables und effizientes Heizen im Bestand.
Mit dem speziell entwickelten Frässystem von COSMO rückt der Wunsch nach einer Fußbodenheizung auch für Besitzer von Altbauwohnungen in greifbare Nähe. Statt den gesamten Fußbodenaufbau zu entfernen und neu zu erstellen, werden die Heizrohre direkt in den vorhandenen Estrich integriert. Das erspart Zeit, Kosten und reduziert den baulichen Aufwand erheblich.
Möglich wird dies durch eine eigens entwickelte Fräsmaschine, mit der erfahrene Fachkräfte nahezu staubfrei – wahlweise im Trocken- oder Nassverfahren – präzise Kanäle in den bestehenden Estrich einarbeiten. Die schneckenförmig verlaufenden Fräskanäle weisen einen geringen Rohrabstand auf und sorgen damit für eine gleichmäßige Wärmeverteilung.
Präzision und Schonung der Bausubstanz
Zum Einsatz kommt eine speziell ausgeführte Diamantschleifscheibe, mit der Kanäle von etwa 16 Millimetern Tiefe und einem Rohrabstand von rund 12,5 Zentimetern präzise eingeschliffen werden. Ein besonderer Vorteil des Systems: Türzargen, Fußbodenleisten und angrenzende Bauteile bleiben unbeschädigt und können weiterhin genutzt werden. Dank der schnellen, handwerksgerechten Ausführung können Folgegewerke wie Fliesen- oder Parkettleger unmittelbar anschließen. Aufwändige Fußbodenkernsanierungen entfallen – ein klarer Pluspunkt für Sanierungsprojekte mit engem Zeit- und Kostenrahmen.
Fußbodenheizungen arbeiten mit niedrigen Vorlauftemperaturen und sind daher besonders effizient. Im Vergleich zu herkömmlichen Heizsystemen lassen sich somit Einsparungen von bis zu 20 Prozent bei den Energiekosten erzielen. Gleichzeitig steigert die gleichmäßige Strahlungswärme den Wohnkomfort und trägt zu einem behaglichen Raumklima bei. Nicht zuletzt profitiert das Frässystem von COSMO von über 15 Jahren Erfahrung in der Frästechnologie – ein wichtiger Aspekt für Bauherren, die besonders auf Qualität und Langlebigkeit setzen.
Wichtige Voraussetzungen für die Installation
Damit die Fräsarbeiten reibungslos durchgeführt werden können, müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein: Der Estrich muss glatt, eben, frei von Bodenbelägen und besenrein sein. Eventuelle Ausgleichs-, Schleif- oder Estricharbeiten sind vorab abzuschließen. Möbel und sonstige Hindernisse sind aus den betroffenen Räumen zu entfernen, fest installierte Küchen können unter Umständen stehen bleiben, sofern keine Änderungen mehr vorgesehen sind.
Neue Elektro- oder Wasserleitungen müssen mindestens zwei Zentimeter unterhalb des Estrichs verlaufen. Auch Stemmarbeiten, Kernbohrungen sowie schwere Bauarbeiten wie Putz-, Maurer- oder Fenstereinbau sind vor Beginn der Fräsarbeiten abzuschließen. Für die Arbeiten ist ein Kaltwasseranschluss erforderlich, das System wird nach Fertigstellung mit Luft abgedrückt.
Das beim Fräsen anfallende Material gilt als normaler Bauschutt und wird bauseits entsorgt. Der Verschluss der Fräskanäle sowie die Belagsfertigkeit des Bodens gehören nicht zum Standard-Leistungsumfang, können jedoch optional vereinbart werden. Bei Unsicherheiten hinsichtlich der Estricheignung empfiehlt sich, eine vorherige Abstimmung mit dem Bodenleger unter Berücksichtigung einschlägiger DIN-Normen.
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