Veröffentlicht am 1. Juni 2026
(Foto:SolvisLeo)
Mit dem SolvisLeo bringt SOLVIS eine neue Generation von Wärmepumpenspeichern auf den Markt, die speziell auf die Anforderungen moderner Wärmepumpensysteme ausgelegt ist. Im Fokus steht dabei nicht die Einzelkomponente, sondern das Zusammenspiel im Gesamtsystem: In Kombination mit der Luft-Wasser-Wärmepumpe SolvisLea Pro oder SolvisPia entsteht eine abgestimmte Lösung, die Effizienz, Laufzeitverhalten und Installationspraxis gleichermaßen optimiert.
Der Hintergrund ist bekannt: Wärmepumpen reagieren sensibel auf hydraulische Rahmenbedingungen. Insbesondere im Teillastbetrieb, bei schwankenden Lastanforderungen oder während Abtauphasen können ineffiziente Taktungen, Komforteinbußen und zusätzlicher Verschleiß entstehen. Genau hier setzt der SolvisLeo an.
Stabilerer Betrieb durch intelligente Speicherhydraulik
Kern des Systems ist ein speziell entwickelter Schichtenspeicher mit integrierter Beladeweiche. Diese sorgt für eine saubere Trennung der Temperaturniveaus innerhalb des Speichers und ermöglicht eine bedarfsgerechte Verteilung der erzeugten Wärme. Dadurch werden Wärmeerzeugung und Wärmeabnahme hydraulisch entkoppelt. Das führt dazu, Taktvorgänge im Teillastbetrieb zu reduzieren und die Laufzeiten der Wärmepumpe zu verlängern. Gleichzeitig verlängern sich die Laufzeiten der Wärmepumpe, was sich unmittelbar positiv auf Effizienz, Stromverbrauch und Lebensdauer auswirkt. Auch im Abtaubetrieb bleibt die Wärmeversorgung stabil, da der Speicher die notwendige Energie bereitstellt.
Für Neubau und Bestand geeignet
Im Zusammenspiel mit der SolvisLea Pro entfaltet der Speicher seine volle Wirkung. Die modulierende Luft-Wasser-Wärmepumpe arbeitet mit natürlichem Kältemittel R290, erreicht Energieeffizienzklassen bis A+++ und liefert Vorlauftemperaturen von bis zu 75 °C. Damit eignet sich das System sowohl für Neubauten als auch für Sanierungsvorhaben im Bestand. Die intelligente Systemregelung über die SolvisControl-3 sorgt dafür, dass stets die effizienteste Energiequelle genutzt wird. Dank Smart-Grid-Fähigkeit lässt sich das System in PV-Anlagen und Energiemanagementsysteme einbinden. Überschüssiger PV-Strom kann gezielt zur Wärmeerzeugung genutzt und in Form von Wärme im Speicher vorgehalten werden.
Mehr als Technik: Nachhaltigkeit konsequent weitergedacht
Ein Alleinstellungsmerkmal des SolvisLeo zeigt sich nicht nur im Inneren, sondern auch im Äußeren: Als weltweit erstes Heizsystem setzt SOLVIS auf eine Verkleidung aus Holz. Das Gehäuse besteht aus europäischem Pappelholz – einem nachwachsenden Rohstoff, der CO₂ bindet, statt freizusetzen, und regional verarbeitet wird. Damit verfolgt SOLVIS einen ganzheitlichen Ansatz: Nachhaltigkeit endet nicht bei der Energieerzeugung, sondern umfasst auch Materialwahl, Fertigung und Produktdesign.
Für das Fachhandwerk ergibt sich daraus ein zusätzlicher Beratungsansatz – insbesondere bei Kunden, die neben Effizienz auch Wert auf ökologische Materialien und sichtbare Nachhaltigkeit legen. Gleichzeitig erfüllt die Konstruktion alle Anforderungen an Langlebigkeit, Stabilität und Servicefreundlichkeit. Die Verkleidung ist funktional in das System integriert und unterstützt die hochwertige Gesamtanmutung im Technikraum – ein Aspekt, der im modernen Wohnumfeld zunehmend an Bedeutung gewinnt.
Hygiene, Komfort und Systemstabilität
Ein weiterer Vorteil liegt im integrierten Frischwassersystem: Warmwasser wird bedarfsgerecht im Durchflussprinzip erzeugt. Dadurch entfällt die Bevorratung von Trinkwasser, was hygienische Vorteile bietet und gleichzeitig die Systemeffizienz erhöht. Die stabile Temperaturschichtung im Speicher sorgt zudem für konstante Vorlauftemperaturen und gleichmäßige Wärmeabgabe im Gebäude – unabhängig von Lastspitzen oder Betriebszuständen der Wärmepumpe.
Praxisgerechte Lösung für das SHK-Handwerk
Neben den systemtechnischen Vorteilen wurde bei der Entwicklung gezielt auf die Anforderungen des Fachhandwerks geachtet. Der SolvisLeo verfügt über einen hohen Vormontagegrad mit integrierter Hydraulik, vorinstallierten Komponenten und übersichtlicher Regelungstechnik. Das reduziert den Installationsaufwand und erleichtert die Inbetriebnahme deutlich. Die Heizpatrone als Backup zur Wärmepumpe und für die Nutzung von PV-Überschussstrom ist ebenfalls in jedem SolvisLeo integriert. Weiteres Zubehör ist nicht erforderlich.
Die modulare Systemarchitektur ermöglicht darüber hinaus flexible Anlagenkonzepte – von der reinen Wärmepumpenlösung bis hin zu hybriden Systemen mit weiteren Energiequellen. Für Fachbetriebe ergibt sich daraus die Möglichkeit, individuelle Kundenanforderungen effizient umzusetzen und gleichzeitig ein differenziertes, hochwertiges Portfolio anzubieten. Mit dem SolvisLeo unterstreicht SOLVIS seinen systemischen Ansatz in der Heiztechnik. Der Speicher übernimmt dabei eine zentrale Rolle: Er stabilisiert den Betrieb, erhöht die Effizienz und verbessert die Integration erneuerbarer Energien.
Für Planer und Fachhandwerker bedeutet das: mehr Betriebssicherheit, bessere Auslegungsspielräume und ein System, das auch unter realen Bedingungen überzeugt. Oder anders formuliert: Die Wärmepumpe kann nur so gut sein wie das System, in dem sie arbeitet.
Weitere Informationen erhalten Sie hier.